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Lili - Heft 154

Zeitschrift für

Literaturwissenschaft und Linguistik

Gefördert aus Mitteln der Universität Siegen

 

Thema: Veränderungen des Literaturbetriebs

 

Herausgeber dieses Heftes:
Ralf Schnell



Inhalt

 

 

Ralf Schnell

Einleitung

Introduction

 


Renate Giacomuzzi

Zur Veränderung der Autorrolle im Zeichen des Internet

Changes in the Understanding of Authorship in the Digital Era

 

Thomas Kamphusmann

Performanz des Erscheinens. Zur Dramatisierung des Schreibens unter den Bedingungen des Internet

The Performance of the Appearing. Remarks about the Dramatisation of Writing under the Terms of the Internet



Burckhard Dücker
Literaturpreise

Literary Awards

 

Dirk Werle

Pragmatismus und Nostalgie. Das Reden über ‚die Bibliothek‘ als Effekt des Medienwandels

Pragmatism and Nostalgia. The Talk about ‚the Library‘ as an Effect of Media Change

 

André Barz

„… muß nach drei Seiten Jelinek-Lektüre schreiend aus dem Fenster springen…“ Elfriede Jelinek und das Theater

...feel like jumping out of the window screaming after reading three pages of Jelinek...“ – Elfriede Jelinek and Theatre

 


Wilfried F. Schoeller

Vom allmählichen Verenden der Radiokultur. Eine Rede ins Nirwana

About the Disappearance of Cultural Radio Programs. A Speech Adressed to Nirwana



Labor

 

Martina Stemberger
Von wahren und falschen ‘Russischen Romanen’. Ramón Gómez de la Serna, Paul Morand, Louis Guilloux

On True and False ‘Russian Novels’. Ramón Gómez de la Serna, Paul Morand, Louis Guilloux

 

Eugenio Spedicato
Der Fall Homburg – nach Marco Bellocchios Verfilmung Der Prinz von Homburg (1996)

Homburg’s Case According to Marco Bellocchio’s Il principe di Homburg di Heinrich von Kleist (1996)


Gerd Bayer

Deceptive Narratives: On Truth and the Epistolary Voice

Deceptive Narratives: On Truth and the Epistolary Voice


 

Ralf Schnell

Einleitung

Die Veränderungen im Literaturbetrieb sind unübersehbar. Von den neuen Präsentationsformen der Literatur im Internet bis zur Entwicklung digital basierter Schreibweisen, von den Verschiebungen im Gefüge des Bibliotheksangebots bis zu den Erschütterungen im Verlagsbuchhandel, von den medialen Inszenierungen der Literaturkritik bis zu den Performances des post-dramatischen Theaters und seiner Sprechweisen – allenthalben geraten vertraute literarische Wahrnehmungsformen und bewährte Rezeptionsmuster ins Wanken, immer rascher vollzieht sich der Geltungs- und Bedeutungswandel des Kunst-Segments ‚Literatur’ inmitten tradierter kultureller und gesellschaftlicher Hierarchien und Strukturen. Dass hierbei das Buch und – als sein Bewegungs- und Bewährungsfeld – der Buchmarkt von besonderem Interesse sind, kann nicht verwundern. Der Medienumbruch von der Gutenberg-Galaxis in die Ära des Internet ist irreversibel, seine jetzt schon zu beobachtenden Folgen erscheinen dramatisch.

Im Auftrag der Bundesregierung wird seit dem Jahr 2008 eine Studie mit dem Titel „Gesamtwirtschaftliche Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft“ erstellt, die sich auf insgesamt elf Hearings den elf diesem Sektor zugerechneten Branchen widmet, zuletzt, im Februar 2009, auch der Verlagsbranche. Der Befund lässt sich rasch resümieren: 93% der Marktteilnehmer dieses Sektors sind Kleinstunternehmer; sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von bis zu 2 Mio. Euro, was etwa 17% des Branchenumsatzes entspricht; etwa 30 große Verlage erzielen 55% des Gesamtumsatzes. Zunehmend stellt das Internet die geläufigen Wertschöpfungsraster in Frage, mit einer unmissverständlichen Entwicklungsrichtung – von den verwertenden Verlagen zu den produzierenden Autoren. Der Buchbestellung bei amazon zu Lasten des Buchhandels entspricht das book-on-demand auf Kosten des publizierten Werks, die Rezension im Netz übernimmt die Rolle der etablierten und renommierten Literaturkritik in der überregionalen Presse, Microsoft präsentiert fotografische Archivschätze und Google ganze Bibliotheksbestände, Urheberrecht und Netzpiraterie liegen miteinander im Widerstreit.

Dass das Buch – will sagen: das einzelne gebundene Werk – inmitten dieses Branchenwirbels Gegenstand erhöhter Aufmerksamkeit ist, darf man als Zeichen besonderer Wertschätzung eines einzigartigen Kulturguts verstehen, aber auch als Indiz seiner besonderen Gefährdung. ‚E-Book’ heißt das Signum, unter dem das künftige Menetekel der Buchbranche schon heute firmiert. Sein Potential ist noch kaum erschlossen, seine Kapazitäten scheinen unbegrenzt, seine Kompatibilität ermöglicht die Kombination der unterschiedlichsten Standards, seine Handlichkeit und Lesbarkeit verbessert sich rapide und dynamisch. In bereits absehbarer Zukunft dürften, wie beim PC und dem Laptop auch, die Anschaffungspreise deutlich sinken, und spätestens zu diesem Zeitpunkt und mit diesem Argument dürfte sein Siegeszug unaufhaltsam sein. Und dennoch scheint jeder Alarmismus fehl am Platz. Denn die Qualitäten des E-Book sind gerade nicht identisch mit denen des gedruckten Buchs. Nicht nur fehlt ihm, wie vielfach bemerkt, die Aura des Haptischen, die jeder papierenen Buchseite eignet. Vielmehr entbehrt es auch aller Zugangsmöglichkeiten, die beispielsweise das wissenschaftliche Arbeiten benötigt: die prinzipiell simultane Verfügbarkeit unterschiedlichster Quellen, die subjektive und selektive Verfügung über Materialien, die Handhabbarkeit des einen aufgeschlagenen Werks neben dem anderen, die Kopierfähigkeit und das Hervorheben durch Anstreichungen, ganz abgesehen von libidinösen Bindungen auch des wissenschaftlichen Lesers an paratextuelle Faktoren wie Einband, Aufmachung, Layout oder Schrifttypen. Auch wenn sich aus der Ubiquität des neuen Mediums erhebliche Veränderungen innerhalb des Literaturbetriebs ergeben werden – das Buch dürfte, wie immer sich sein Anteil an den gesamtwirtschaftlichen Perspektiven der Kultur- und Kreativwirtschaft auch entwickeln mag, sein Eigengewicht auch in Zukunft bewahren.

Im Fall des E-Book sind die künftigen Dimensionen und Konturen heute freilich noch kaum abzusehen, zu früh ist es deshalb vermutlich, auch nur eine Art Zwischenresümee zu ziehen. Mit anderen Feldern des Literaturbetriebs verhält es sich anders – ihnen versucht sich das vorliegende LiLi-Heft exemplarisch zu stellen. Dazu zählen die Veränderungen der Autorrolle im Zeichen der digitalen Medien, die Renate Giacomuzzi untersucht, und ebenso die Veränderungen des Schreibens unter den Bedingungen des Internet, denen Thomas Kamphusmann nachgeht. Verändert hat sich auch, wie der Beitrag von Burckhard Dücker zeigt, die gesellschaftliche Funktion von Literaturpreisen, nicht weniger signifikant stellt sich der Wandel im traditionsreichen Raum der Bibliotheken dar, den der Aufsatz von Dirk Werle erschließt. Im Mittelpunkt der Untersuchung von André Barz zu Elfriede Jelinek stehen die Theatertexte der Nobelpreisträgerin und ihr Verhältnis zur Bühne. Den Abschluss des Thementeils bildet ein Text von Wilfried F. Schoeller, der sich dem „allmählichen Verenden der Radiokultur“ widmet – in Gestalt einer Polemik, die der Dramatik des verhandelten Themas angemessen Ausdruck gibt.

Es handelt sich bei den genannten Beiträgen um ausgewählte Themen aus dem Szenario unserer Gegenwartskultur – sie lassen sich als verallgemeinerbare Indikatoren eines historischen Umbruchprozesses verstehen.

Summaries Lili - 154

 

Renate Giacomuzzi

Changes in the understanding of authorship in the digital era

The proliferation of computers and the internet with its various networked services inevitably call into question traditional concepts of authorship, text and reader. This paper attempts to give an extensive overview of net-working authors’ attitudes towards the question of authorship, set against the academic debate about the concept of ‘authorship’.

To illustrate the significant changes in the understanding of authorship, I have divided the material into two groups. First I will look at a set of linear texts still on the threshold between print and digital media, i.e. texts that do not suffer any considerable changes when transferred from digital to print. The second group consists of the inherently digital productions, mostly relying on the internet, such as hyperfiction, interactive writing projects, net art and literary blogs.

 

Thomas Kamphusmann

The performance of the appearing. Remarks about the dramatisation of writing under the terms of the Internet

The change from a publication system, that is centered around the concept of the printed book to a completely electronical one, concerns not only the aspect off distributing texts but also opens the view on the performative quality of writing itself. Relevant within this aspect are technical prerequisites as well as the evolving habits of type-writing 'on' the Internet where the written appears instantly on surfaces that are not taken as book's pages but as a scene to perform on. This paper sketches the relevant aspects of the Internet as the technical base and analyzes current examples in order to render more precisely the 'recurrence of the author' as the player of his texts (in it's full ambiguity) on the scene called Internet.

Burckhard Dücker

Literary Awards

Literary awards (ca. 1500 in the German speaking area) have a cultural as well as an economic dimension. They are ritual actions by which the donators want to represent themselves. They want to be known by making known the authors. The ritual performance of the awarding ceremony requires the physical presence of the authors, therefore the text itself looses importance for the audience. Thus literary history does not refer to single texts but to ritual situations as a whole.

Dirk Werle

Pragmatism and nostalgia. The talk about ‚the Library‘ as an effect of media change

The paper examines a form of public talk about problems (between Foucaultian ‚discourse‘ and Heideggerian ‚Gerede‘) accompanying recent media change: talk about ‚the library‘. The analysis of some actual non-fiction publications shows that after a dramatizing utopianism in the 1990s predicting the end of the age of libraries, now two forms of talk about libraries prevail: a defusing pragmatism envisaging future libraries as an intertwining of new and old media, and a dramatizing nostalgia dreaming of the library as a bibliophile’s paradise.


 

André Barz

„...feel like jumping out of the window screaming after reading three pages of Jelinek...“ – Elfriede Jelinek and theater

In her writing for the theatre, Elfriede Jelinek has reinvented not only writing but also theatre. Yet her aesthetic concept of „das andere Theater“ (the „other theatre“), which she outlined in various texts on drama theory, seems realizable only in theory and in her plays Jelinek herself has realized only partially the radicalness she proposes in her texts. In their most consistent realizations, her plays resist any easy specification as they can no longer be identified strictly as plays but more as prose. Also on stage, Jelinek's concept of the „other theatre“ has been realized only partially. While some productions (Einar Schleef) and production proposals (Nicolas Stemann) have tried to comply with Jelinek's call for „other“ staging methods of her plays, other stagings have returned to portray her „Sprachflächen“ (montage texts) again as stage characters in concrete scenes and places (Jossi Wieler). In contrast, reviews of stagings of Jelinek's plays seldom respond to the „other theatre“ presented on stage. The reviews are text centered, analyzing the play at work with regard to how well it succeeds in conveying the „message“ of the play to the audience. Elfriede Jelinke herself, on the other hand, at times „complicates“ a radical interpretation of her plays and their theatrical realizations, because her aesthetic concept appears at times contradictory. Thus, Jelinek's aesthetic concept seems only realizable on stage when it resists any specific definition of acting.

 

Wilfried F. Schoeller

About the disappearance of cultural Radio programs. A speech adressed to Nirwana

The current development of the public Radios is being described: We undergo a commercialisation that causes structural changes which lead to disappearance of experts in editorial offices and to the closing of editorial offices themselves, escpecially those of cultural programs. The author, who has worked for public programs for more than 30 years is juxtaposing this current situation with the pioneering spirit of the early radio days (1923-1932). His field report about the vanishing radio culture today is mixed with Utopia of the early 20th century. The form of his essay reminds of a speech that has no audience anymore; a speech that adresses to Nirwana.

Labor

 

Martina Stemberger

On true and false ‘Russian Novels’. Ramón Gómez de la Serna, Paul Morand, Louis Guilloux

Ramón Gómez de la Serna’s María Yarsilovna (falsa novela rusa) was the first of six Falsas novelas published between 1923 and 1927. The falsa novela (neither a ‘novela falsa’ nor a ‘novela falsificada’, according to Gómez) is not just ‘false’; a highly self-reflexive text, it questions the possibility of ‘truth’ in literature, displaying the indistinguishableness of ‘authenticity’ and ‘(dis)simulation’. In a cosmopolitan era in which the whole world seems ‘disposable’, it questions the authenticity of the experience of an ‘exotic’ (Russian, Chinese, Tartar, African...) other. This essay analyzes the Falsas novelas’ deconstructive strategies on the example of the Falsa novela rusa; it also shows how the ‘Russian novel’ is used as a medium of narrative self-reflection by two French contemporaries of Gómez. Paul Morand, in his own ‘falsa novela rusa’ Je brûle Moscou (1925), plays with the clichés of the traditional 19th century Russian novel. In Louis Guilloux’ Le Sang noir (1935), the protagonists’ favourite game, called ‘jouer au roman russe’, consists in the (re)mise en scène of hyper-stereotypical literary patterns. But Le Sang noir finally stages the unexpected renaissance of a seemingly dead genre, the parodic transplantation into a French context revitalizing the ‘roman russe’. All these Western-European variations on the (true or/as false) ‘Russian novel’ share a particular intertextual sensibility. They play with a narrative ‘matrix’, provoking the readers’ inner ‘text machine’ to react according to familiar schemes – and systematically disappointing them: the ‘Russian novel’ as a deconstructive experiment involves the readers’ identity, as well

Eugenio Spedicato

Homburg’s case according to Marco Bellocchio’s Il principe di Homburg di Heinrich von Kleist (1996)

If cinematographic reception of literature tries not only to visualize the original texts but also to reinvent them on the basis of interpretive patterns, then specific cross-breeding phenomena which can be investigated through intercultural and transmedial analysis come to the fore. Marco Bellocchio’s movie Il principe di Homburg di Heinrich von Kleist (1996), a little studied testimony of Kleist’s international reception, transforms the original historical background of the play – the war between Brandenburg and Sweden during the XVII century – into an ideal and universal scenery, allusively referring to Kleist’s own times, when Prussia had to struggle for survival against Napoleon. Bellocchio visualizes the play in a innovative way by setting it in a permanent nocturnal, dark bluish light, rich of disquieting shadows, and by emphasizing Homburg’s somnambulism as an aspect belonging to depth psychology. However, in Bellocchio’s adaptation the main conflict represented in the play remains unaltered: an old monarch leads his officers as if they were machines, and a young prince, loved by the same officers for his temerity, commits insubordination in order to prove how, at war, individual initiative is not less important than strategy. Found guilty for this, in conformity with war law, he must die. Actually, his disobedience has a deeper motivation. At the bottom of his heart Homburg strives for the whole merit of the victory at Fehrbellin and for the right to marry princess Natalie. If Kleist, towards the end of his play, builds accurately the logical frame for reconciliation and, as a result of this, lets Homburg fall on his knees before the iron leader of the March, quite conversely Bellocchio, a filmmaker who in his career portrayed young and ambitious rebels fighting tight-lipped for principles or at least dreaming intensely about their fulfilment, makes Homburg refuse the rigorism pursued by the Kurfürst in the application of the law. The final capital punishment is what the offender deliberately accepts to pay in order to preserve the state from collapse. This position of consenting scapegoat enables the rebellious and ambitious young man to convert his failure into a sort of problematic victory upon his opposite party, yet the reasons for the conflict remain unchanged. Therefore, the final reconciliation – based on the royal mercy dispensed by the Elector to the brave scatterbrain – although justified by the higher purpose of war, seems to be, much more in the film than in the play, a sort of foolish comedy.

Gerd Bayer

Deceptive Narratives: On Truth and the Epistolary Voice

This article argues that epistolary fiction has from its beginning approached the question of mimetic truthfulness from an ironic point of view. Rather than awarding the epistolary voice a special status, authors like Johann Wolfgang von Goethe, in his Werther, have actively questioned the reliability of epistolary information. In doing so, he followed a similarly critical tradition in the English restoration novel, for instance in prose narratives by Aphra Behn, William Congreve, and George Farquhar.

 


 

Adressen der Herausgeber

Prof. Dr. Rita Franceschini, Libera Università di Bolzano/Freie Universität, Bozen, Piazza Sernesi, 1/Sernesiplatz 1, I-39100 Bolzano/Bozen, E-Mail: r.franceschini@unibz.it

Prof. Dr. Wolfgang Haubrichs, Universität des Saarlandes, Fachrichtung 4.1. – Germanistik, Postfach 15150, D-66041 Saarbrücken, E-mail: w.haubrichs@mx.uni-saarland.de

Prof. Dr. Wolfgang Klein, Max-Planck-Institut für Psycholinguistik, Postbus 310, NL-6500 AH Nijmegen, E-mail: wolfgang.klein@mpi.nl

Prof. Dr. Ralf Schnell, Universität Siegen, Fachbereich Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft, Postfach 10 12 40, D-57068 Siegen, E-mail: schnell@germanistik.uni-siegen.de


Adressen der Autorinnen und Autoren


Prof. Dr. André Barz, Hauptstr. 32, D-57250 Netphen, E-mail: barz@fb3-uni-siegen.de

Dr. Gerd Bayer, Institut für Anglistik, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Bismarckstr. 1, D-91054 Erlangen, E-mail: gdbayer@phil.uni-erlangen.de

Prof. Dr. Burckhard Dücker, Germanistisches Seminar der Universität Heidelberg, Hauptstraße 207-209, D-69117 Heidelberg, E-mail: burckhard.duecker@gs.uni-heidelberg.de

Dr. Renate Giacomuzzi, Anton-Rauchstr. 22, A-6020 Innsbruck, E-mail: renate.giacomuzzi@uibk.ac.at

Dr. Thomas Kamphusmann, Max–Reger–Straße 7, D–66 125 Saarbrücken, E-mail: thomas@kamphusmann.org

Wilfried F. Schoeller, Elisabethweg 10, D-13187 Berlin, E-mail: wfschoeller@hotmail.com

Eugenio Spedicato, Via E. Curiel, 42, I-27051 Cava Manara (Pavia), E-mail: Eugenio.Spedicato@unipv.it

Dr. Martina Stemberger, Institut für Romanistik der Universität Wien, Garnisongasse 13 / Hof 8, A–1090 Wien, E-mail: martina.stemberger@univie.ac.at

Dr. Dirk Werle, Universität Leipzig, Institut für Germanistik, Beethovenstr. 15, D-04107 Leipzig, E-mail: werle@uni-leipzig.de